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Umgebung

Die 3 Kaiserbäder

Seebrücke Ahlbeck<br>Foto: E. Rosenthal
Seebrücke Ahlbeck
Foto: E. Rosenthal
Die 3 Kaiserbäder Heringsdorf, Ahlbeck und Bansin gehören zu den schönsten Bädern der landschaftlich reizvollen Insel Usedom. Mit ihrem bis zu 70 Meter breiten, weißen, endlosen Sandstrand verheißen pure Erholung. An der zu Beginn des 20. Jahrhunderts als "Pommersche Riviera" bekannt gewordenen Küste tummelten sich damals die Reichen und Berühmten in den Seebädern. All die Pracht der der damaligen Zeit wurde über Jahrzehnte bewahrt und blüht heute in reizender Schönheit wieder auf. Vor allem Heringsdorf war häufiger Aufenthaltsort von Kaiser Willhelm II. Seit jeher übten die drei Kaiserbäder eine magische Anziehungskraft auf berühmte Künstler aus. Die Gebrüder Mann, Gorki, Tolstoi oder Johann Strauß flanierten vorbei an den eindrucksvollen Villen der Gründerzeit und fühlten den Geist eines goldenen Zeitalters, den sie auch in ihren Werken festhielten.

Strand von Heringsdorf<br>Foto: E. Rosenthal
Strand von Heringsdorf
Foto: E. Rosenthal
Die meisten der ca. 80 Hotels und Pensionen sind restaurierte Kostbarkeiten aus der Zeit Kaiser Willhelm II. Der klassizistische Baustil zieht Gäste genauso an wie Einheimische. Genießen Sie die würzige Seeluft der Ostsee und eine angenehme kühle Briese auf den 3 Seebrücken der Kaiserbäder mit dem weiten Blick auf das Meer gepaart mit den immergrünen Wäldern des Achterlandes.


Mole in Swinemünde<br>Foto: E. Rosenthal
Mole in Swinemünde
Foto: E. Rosenthal
Die Heringsdorfer Seebrücke ist mit 508 Metern das längste Bauwerk dieser Art Kontinentaleuropas. An das historische Vorbild angelehnt wurde die neue Seebrücke mit Ladenpassage, Cafés, Restaurants, Freizeiteinrichtungen und mit zwei Museen 1996 eingeweiht.

Das milde Reizklima sowie die aus 408 Meter Tiefe geförderte Jodsole sind ideale Vorraussetzungen für Wellness, Kuren und Aktiver Erholung.

GREIFSWALD

Foto: E. Rosenthal
Foto: E. Rosenthal
Die rund 25 km von der Insel Usedom entfernte Hansestadt und Universitätsstadt Greifswald wurde 1250 gegründet. Das historische Straßennetz sowie auch viele mittelalterliche Gebäude blieben über die lange Zeit erhalten.

Zwei gotische Wohnspeicherhäuser aus dem 14. / 15. Jahrhundert am Marktplatz und ein Renaissancegiebelhaus aus dem 16. Jahrhundert in der Kopfstraße zählen zu den bedeutendsten erhaltenen Gebäude der Stadt und der Geschichte.

Das rot angestrichene, barocke Rathaus dominiert als größtes Gebäude den rund 100m x 100m großen Marktplatz, der als einer der schönsten Deutschlands gilt. Die drei gotischen Kirchen St. Nikolai, St. Marien und St. Jakobi prägen das gesamte Stadtbild mit ihren hohen Türmen. 1774 wurde Caspar David Friedrich, der größte Sohn der Hansestadt, im Dom St. Nikolai getauft. Einige seiner Werke kann man im Pommerschen Landesmuseum gegenüber dem Marktplatz bestaunen.

An der ältesten Universität im Ostseeraum studieren rund 7000 Studenten, die 1456 gegründet wurde. Besonders Sehenswert ist das zentrale Unigelände, wo sich im Innenhof herum Universitätsgebäude aus dem 18. / 19. Jahrhundert zu einem bemerkenswerten Ensemble aneinander reihen.

STRALSUND

Foto: E. Rosenthal
Foto: E. Rosenthal
Im Mittelalter war die 1234 gegründete Hansestadt Stralsund neben Lübeck eine der mächtigsten und reichsten Städte im Ostseeraum. Heutige Zeugen dieses früheren Reichtums sind vor allem die drei mächtigen gotischen Kirchen. Sie wurden alle in der aufwendigen Basilika - Architektur erbaut. Die St. Nikolai Kirche besitzt sogar zwei Türme, die St. Marien ist mit ihrem über 100 m hohen Turm die größte Kirche Vorpommerns.

Das zu den bedeutendsten mittelalterlichen Profanbauten gehörende gotische Rathaus am alten Markt beeindruckt durch die hohe, durch 7 polygonale Pfeiler gegliederte Schauwand. In den noch weitgehend original erhaltenen Stadtklöstern sind heute Museen untergebracht. Im ehemaligen Katharinenkloster in der Mönchstraße befinden sich das Meeresmuseum und das kulturhistorische Museum.

Stralsund ist aber auch eine Hafenstadt. Das Hafengebiet am Strelasund, der Meerenge zwischen dem Festland und der Insel Rügen, ist unbedingt sehenswert. Wenn man das Hafengebiet betritt, kann man beim Anblick der großen Speicher, Schiffe und Kräne erahnen, wo die wirtschaftlichen Wurzeln der Stadt liegen.

Für das historische Stadtzentrum fällt auch oft die Bezeichnung Altstadtinsel. Dies hat aber einen guten Grund. Das historische Zentrum ist nämlich vollständig von Wasser umgeben, einerseits vom Strelasund, andererseits von großen Teichen, die früher Teil der mittelalterlichen Wehranlagen waren.

Um das alles zu genießen und zu bewundern, muss man von Usedom rund 60 km anreisen.

WOLGAST

Foto: E. Rosenthal
Foto: E. Rosenthal
Wolgast ist eine kleine traditionsreiche Stadt mit rund 14000 Einwohnern direkt gegenüber der Insel Usedom, die 1282 das Stadtrecht nach Lübecker Vorbild erhielt. Ältestes Gebäude ist die mächtige gotische Basilika St. Petri mit ihrem beeindruckenden Innraum mit der Gruft der Pommernherzöge.

Um das barocke Rathaus, erbaut im Jahre 1724, gruppieren sich historische Häuser, unter denen sich auch ein alter Kornspeicher befindet. In diesem Speicher befindet sich heute das Stadtmuseum, in dem Exponate aus vielen Jahrhunderten Wolgaster Stadtgeschichte ausgestellt sind.

Das Geburtshaus des romantischen Malers Philipp Otto Runge, das Rungehaus, ist beinahe vollständig im Originalzustand erhalten und wird heute als Museum genutzt, in dem der Werdegang des Malers widergespiegelt wird. Im Museumshafen befindet sich eine weitere touristische Attraktion. Dort ankert die historische Eisenbahndampffähre "Stralsund", die 1890 in Dienst gestellt und 1990 stillgelegt wurde.

GRIMMEN

Die 55 km von Usedom entfernte und mit ungefähr 10000 zählende Kleinstadt Grimmen wurde erstmals 1267 genannt und erhielt 1304 Stadtrecht. Die Stadttore - das Stralsunder, Greifswalder und das Mühlentor - der mittelalterlichen Befestigungsanlage aus dem 14. Jahrhundert sind noch heute erhalten.

Ebenfalls aus dem 14. Jahrhundert stammt auch das Rathaus aus Backstein. Die Front des Gebäudes ist mit einem reich gegliederten gotischen Dekorationsstufengiebel. Sehenswert ist auch die gotische Marienkirche, das älteste Bauwerk der Stadt mit ihrer dreischiffigen Backsteinhalle und dem Westturm.

ANKLAM


Die im malerischen Peenetal liegende Hansestadt Anklam zählt ca. 16000 Einwohner und ist weniger als eine halbe Stunde von den Kaiserbädern entfernt. 1945 wurde die Stadt fast vollständig zerstört, nur noch wenige historische Gebäude sind erhalten geblieben.

Besonders sehenswert ist die St. Marienkirche. Die Hallenkirche aus dem 13. Jahrhundert ist mit eindrucksvollen Innenausmalungen sehr empfehlenswert.

Das letzte noch erhaltene Stadttor Anklams, das 32 m hohe Steintor, beherbergt heute das Heimatmuseum.

Der bekannteste Einwohner Anklams war Otto Lilienthal, dem auch ein Museum gewidmet wurde. Der berühmte Flugpionier wurde in dieser Stadt geboren und somit darf sich Anklam nicht nur Hansestadt nennen, sondern besitzt auch die Bezeichnung Lilienthalstadt.

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